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Neue GOZ 2012
Neue GOZ-Position

GOZ 2197

Adhäsive Befestigung


Adhäsive Befestigung (plastischer Aufbau, Stift, Inlay, Krone, Teilkrone, Veneer, etc.)

Kommentar zur neuen GOZ-Position 2197
GOZ 2197 Adhäsive Befestigung
Punktzahl: 130

Adhäsive Befestigung (plastischer Aufbau, Stift, Inlay, Krone, Teilkrone, Veneer, etc.)

Abrechenbar

Je Maßnahme einmal

Neben GOZ-Nr. 2020 (provisorischer Verschluss)

Neben GOZ-Nr. 2150–2170 (Einlagefüllung)

Neben GOZ-Nr. 2180 (Plastischer Aufbau

Neben GOZ-Nr. 2190/2195 (Stiftaufbau)

Neben GOZ-Nr. 2200/5000 (Vollkrone)

Neben GOZ-Nr. 2210/5010 (Vollkrone)

Neben GOZ-Nr. 2220/5020 (Teilkrone, Veneer)

Neben GOZ-Nr. 5040 (Teleskop-, Konuskrone)

Nicht abrechenbar

Bei nicht adhäsiver Befestigung

Ggf. zusätzlich abrechenbar

GOZ-Nr. 0080 (Oberflächenanästhesie)

GOZ-Nr. 0090 (Infiltrationsanästhesie)

GOZ-Nr. 0100 (Leitungsanästhesie)

GOZ-Nr. 2030 (Besondere Maßnahmen beim Präparieren oder Füllen)

GOZ-Nr. 2040 (Anlegen von Spanngummi)

GOZ-Nr. 2150-2170 (Einlagefüllung)

GOZ-Nr. 2180 (Plastischer Aufbau)

GOZ-Nr. 2190 (Gegossener Stiftaufbau)

GOZ-Nr. 2195 (Schraubenaufbau oder Glasfaserstift)

GOZ-Nrn. 2200 ff./5000 ff. (Kronen, Brücken- Prothesenankerkronen)

GOZ-Nr. 2260 bis 2270 (Provisorium)

GOZ-Nr. 2290/2300 (Entfernen von Kronen, Einlagefüllungen, Stift)

GOZ-Nr. 2310 (Wiedereingliederung einer Krone/Veneer)

GOZ-Nr. 2320 (Wiederherstellung einer Krone)

GOZ-Nr. 3070 (Exzision von Schleimhaut oder Granulationsgewebe)

GOZ-Nr. 4050/4055 (Entfernung harter und weicher Zahnbeläge)

GOZ-Nr. 5110 (Wiedereingliederung einer Brücke)

GOZ-Nr. 5120/5140 (Provisorium)

GOZ-Nr. 5170 (Abformung mit individuellem Löffel)

GOZ-Nr. 6100 (Eingliederung eines Klebebrackets)

GOZ-Nr. 6120 (Eingliederung eines Bandes)

GOÄ-Nr. 5000 ff. (Röntgen)

Hinweis

Der Leistungstext enthält keine Einschränkung auf einmalige Berechnung je behandeltem Zahn. Die Leistung ist demnach auch mehrfach je Zahn, d. h. je Maßnahme berechenbar

Dagegen die Begründung des BMG:

„[…] Dabei kann die Leistung nach der Nummer 2197 nur einmal je Sitzung und Zahn berechnet werden, da die Aufzählung der adhäsiv zu befestigenden Teile kumulativ angelegt ist. Der denkbare höhere Aufwand bei adhäsiver Befestigung mehrerer Teile im Rahmen des Aufbaus eines Zahnes kann einzelfallbezogen bei der Bemessung des Honorars im Gebührenrahmen berücksichtigt werden. […]“

Um ein angemessenes Honorar zu erzielen, ist eine Gebührenvereinbarung nach § 2 Abs. 1 und 2 zwingend erforderlich.

Nach Aussage der Bundeszahnärztekammer kann die adhäsive Befestigung in derselben Sitzung am selben Zahn allerdings für jedes der in der Leistungsbeschreibung der Nr. 2197 beispielhaft aufgeführten Elemente berechnet werden.